Bereits über 50.000 Deutsche haben sich ihre Augen Lasern lassen. Das Risiko ist in der Regel als sehr gering zu bewerten und meistens verläuft eine Behandlung auch schmerzfrei. Der operative Eingriff dauert zumeist zwischen fünf und zehn Minuten.
Vor dem Eingriff findet immer eine Voruntersuchung statt. Hierbei wird die Hornhautdicke gemessen und es werden die genauen Sehprobleme nochmals überprüft. Die Hornhautdicke sollte mehr als 450mm betragen, erst dann wird ein Augenlasern überhaupt möglich.
Bei der Operation selbst wird mittels eines Mikrokeratum eine nur wenige nm dicke Lamelle auf der Hornhaut abgelöst und zusammen mit dem Epithel umgeklappt. Das darunter liegende Gewebe wird dann mit Zuhilfenahme eines Lasers korrigiert. Ist der Eingriff abgeschlossen wird die Hornhautlamelle wieder umgeklappt und optimal positioniert. Einige Zeit nach dem Eingriff findet in der Regel eine routinemäßige Nachuntersuchung statt.
Es darf hierbei allerdings nicht vergessen werden dass es sich beim Augenlasern um einen chirurgischen Eingriff handelt und dieser immer mit menschlichen oder technischen Fehlern verbunden sein kann. Ein gewisses Risiko besteht daher. Allerdings ist gerade in Deutschland der technische Standard durch Tüv-Geprüfte Lasersysteme sehr hoch und das statistische Risiko eines Unfalls tendiert in Richtung null.
Daher ist der Preis in Deutschland aber auch vergleichsweise recht hoch. In den USA kann man schon ab 500 Dollar Lasern lassen - hierzulande Lasern nur relativ wenige Augenärzte und lassen sich das mit etwa 1000 bis 3000 Euro pro Auge bezahlen. Manchmal findet man sogar Angebote mit unter 1000 Euro pro Auge. Es lohnt sich also auf jeden Fall die verschiedenen Angebote gründlich miteinander zu vergleichen. Auch ist es empfehlenswert sich zunächst Informationen und Erfahrungsberichte von anderen Patienten zu bestimmten Ärzten einzuholen, bevor man den Termin macht.
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